Buntes Universum

Klaus Bunte – Schauspieler, Kabarettist, Journalist

„RTL muss härter durchgreifen“

Interview mit Mark Medlock

Wochenblatt Soest vom 1. September 2010

 

Soest. 2007 kürte ihn Dieter Bohlen zu seinem „Superstar“. Drei Jahre und drei weitere Superstars, die allesamt schon wieder auf dem auf dem Weg in die Versenkung oder bereits dort angekommen sind, später, ist Mark Medlock immer noch da und kommt am kommenden Samstag an den Möhnesee, um im Anschluss an den „Lake Run“ den ausgepumpten Athleten noch einmal richtig einzuheizen, ab 19.30 Uhr auf dem Gelände des BOS-Leistungszentrums (ehemalige Graf Yorck Kaserne) in Echtrop – Superstar-Status hin, Superstar-Status her. Darüber, wie der lockere 32-Jährige, der alles und jeden duzt wie einen alten Kumpel, über diesen Status denkt, warum er sich auch auf kleinere Auftritte wie den am Möhnesee freut, wie er über seine eigene Zukunft und die von „Deutschland sucht den Superstar“ denkt, sprach er schon im Vorfeld mit Wochenblatt-Mitarbeiter Klaus Bunte. Den ganzen Beitrag lesen »

Und das Band-Karussell dreht sich

 

Alte Bekannte und ein paar neue Gesichter beim achten Kneipenfestival – 26 Kneipen, 30 Bands, keine Restkarten und keinerlei Zwischenfälle

 (Soester Anzeiger, Montag, 09. März 2009)

SOEST – Moment mal, „Donny and the Diamonds“, waren die im vergangenen Jahr nicht noch auf der anderen Straßenseite? „Stockburn“ waren doch im letzten Jahr auch schon hier, also nicht direkt hier, sondern da, einige wenige hundert Meter weiter. Die Jungs von „Dieselknecht“, hießen die nicht mal „Mountain Boys“? Den ganzen Beitrag lesen »

Wenn Westfalen feiern

Zwei Bullemänner und eine Bullefrau an fünf Tagen am Stück im Alten Schlachthof
Ihr achtes Programm „Ochottochott“ ist eines ihres gelungensten

Soester Anzeiger, Donnerstag, 26. Februar 2009

SOEST - „Jetzt sind wir in Partylaune. Jetzt können wir loslegen.“ Wohl gemerkt, es ist schon halb elf. Offenbar hatte sich Heini Stertkötter das anders vorgestellt, er und sein bester Freund August Laukemper wollten ja einfach nur mal so und ohne Anlass mit ihren Gästen im Schlachthof ein Fest feiern. Aber vielleicht haben er und August Laukämper sich auch nur vorm Feiern gedrückt. Den ganzen Beitrag lesen »

Einen Gang runter geschaltet

Die „Buschtrommel“ präsentierte sich erstmals als Duo
Mit „Lobbyland“ zeigten sich die Münsteraner etwas ruhiger als sonst

 

Soester Anzeiger, Montag, 16. Februar 2009

SOEST - „Ich habe mich hart hochgeschleimt. Denn so wie ich aussehe, konnte ich mich ja nicht hochschlafen.“ Man könnte meinen, Andreas Breiing hat was gegen Ronald Pofalla. In der einzigen Szene des Abends, in der die Buschtrommel eine tatsächlich existierende Persönlichkeit parodiert, lässt er keine Möglichkeit aus, den CDU-Generalsekretär in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken, lässt ihn jedes Mal, wenn er auf seine Kanzlerin zu sprechen kommt, vor Geilheit sabbern und erinnert in seiner Motorik an ein Loriot’sches Knollenmännchen. Den ganzen Beitrag lesen »

Revolution für Anfänger

Jess Jochimsen und Sascha Bendiks übten im Schlachthof den Ausbruch aus dem Alltag

Soester Anzeiger, Montag, 2. Februar 2009

 

SOEST - „Wir sind jetzt schon seit 20 Minuten auf der Bühne und es ist noch nichts passiert.“ Zumindest noch nicht viel von dem, was Jess Jochimsen und Sascha Bendiks ursprünglich für die ersten 20 Minuten ihres Auftritts geplant hatten. Doch seitdem Jochimsen fast nur noch mit Bendiks gemeinsam auftritt, hat er einen Gleichgesinnten gefunden, mit dem er sich die Bälle zuspielt, mit dem er ins Improvisieren und somit von Hölzken auf Stöcksken kommt. Den ganzen Beitrag lesen »

Old Spice lag in der Luft

 

 Herbert Knebels Affentheater zwischen Altweibersommer und HerrensitzungMit „Love is in Sie Er“ zogen sie auch nach 20 Jahren noch alle Register

 

Soester Anzeiger, Montag, 9. Februar 2009

 

SOEST – „So abgestumpft, wie wir Männer sind – wie intensiv muss dat erstmal für so’n sensibles Geschöpf wie ne Frau sein, wennse solche Männer sieht wie uns. Die muss doch kaputt gehen!“ Nein, falsche Bescheidenheit gehört nicht zu den Vorzügen dieser Herrenrunde – auch im 21. Jahr und mit dem elften Programm nicht. Den ganzen Beitrag lesen »

Lesung mit Wackelkontakt

 

Michael Gantenberg stellte mit Bastian Pastewka seinen ersten Roman vor – Bei der abgedrehten Veranstaltung wurde das Buch fast zur Nebensache

 

 Soester Anzeiger, Dienstag, 3. Februar 2008

 

 

SOEST ? „Das überleb’ ich nicht“. Dieser Satz ist dem hochnervösen Michael Gantenberg schon vor der Premiere mehrfach durch den Kopf geschossen: „Mein Albtraum war es, ich schreibe 288 Seiten, und es kommen nur zwölf Leute“, begrüßt er am Sonntag um 20 Uhr seine 300 Gäste. „Aber Ihr Soester habt alles richtig gemacht, den Rest machen wir.“

Eine halbe Stunde nach Beginn der Lesung denkt Gantenberg den Satz noch einmal laut: „Das überleb’ ich nicht.“ Der Abend hat nach bloß einer Minute eine Wendung genommen, wie er sie selber nicht erwartet hat. Wie man sie aber durchaus einkalkulieren kann, wenn man einen Mann wie Bastian Pastewka an seiner Seite hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Heiter bis zotig

 

TV-Kritiker Oliver Kalkofe live in der Stadthalle

Bissige Satire und jede Menge platter Genital-Klamauk

 

SOEST – „Bei der Qualität unseres Fernsehens fände ich es viel angebrachter, wenn die GEZ-Fahnder uns Blumen und Pralinen nach Hause brächten.“ Wenn es ums Fernsehen geht, dann ist er wieder ganz in seinem Element. Seit 1991 macht Oliver Kalkofe sich über die gröbsten Peinlichkeiten lustig – erst im Radio, dann bei Premiere, seit einigen Jahren bei Pro7. Und doch wird das Fernsehen nicht besser. Den ganzen Beitrag lesen »

Faust war ein Sozi

 

Storno“ rechnete im Schlachthof mit dem vergangenen Jahr ab

Das Münsteraner Kabaretttrio spielte und improvisierte vor ausverkauftem Haus

 

SOEST – „Jetzt machen Sie es sich aber etwas einfach.“ Die Herren Rüther und Funke sind Herrn Philipzen wieder mal zu pessimistisch, als sie über die Qualität des deutschen Fernsehen herziehen. „Ich habe zum Beispiel erst neulich die 400. Wiederholung einer alten Folge von Alfredissimo gesehen, wo Henry Maske Hirschragout in Garnelen gekocht hat. Da bekommt doch der Tod plötzlich noch was Schönes. Denn zu Lebzeiten wären der Hirsch und die Garnelen sich doch nie begegnet!“ Den ganzen Beitrag lesen »

Und ewig rasseln die Schuhe

 

Rhythm of the Dance“ gastierte mit Jubiläumsshow in der Stadthalle

Hervorragende Tänzer und Musik im Halbplayback

 


 

SOEST – 15 Jahre ist es her, dass Michael Flatley einen wahren Boom mit seinem „Riverdance“ und den Folgeprojekten auslöste. Riesige Hallen, riesiger Aufwand, riesige Auditorien – für eine Stadt der Größenordnung von Soest hätte Flatley (bei dessen letzter Show alleine fürs Bühnenbild 18 Millionen Dollar drauf gingen) vermutlich selbst in seinem kühnsten Albtraum nicht die Steppschuhe angezogen. Und genau in diese Martklücke sprang „Rhythm of the Dance“. Den ganzen Beitrag lesen »

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